Absa Cape Epic-Prolog: Sabine Spitz und Robyn de Groot starten perfekt

 

Sabine Spitz ist mit ihrer Partnerin Robyn de Groot (Ascendis Health) perfekt in die 14. Auflage des Absa Cape Epic gestartet. Die Deutsche Meisterin gewann mit ihrer südafrikanischen Partnerin zum Auftakt in Meerendal den 26 Kilometer langen Prolog. In 1:15:26 Stunden siegte das Duo 39 Sekunden vor Esther Süss und Jennie Stenerhag (Meerendal CBC) und 1:49 Minuten vor Annie Last/Mariske Strauss (OMX Pro Team). Die Paarung Ariane Lüthi und Adelheid Morath (Team Spur) landete mit 2:18 Minuten Differenz auf dem vierten Platz.

 

Es war beileibe keine Überraschung, dass Sabine Spitz und Robyn de Groot den Prolog gewinnen konnten. Die südafrikanische Marathon-Meisterin war das schon 2016 gemeinsam mit der Schwedin Jennie Stenerhag gelungen.

De Groot und Spitz harmonierten auf Anhieb gut und lagen bereits bei der ersten Zwischenzeit in Führung, 18 Sekunden vor Süss und Stenerhag. Bei diesem Duo sah man Stenerhag meistens in der Führungs-Position.

„Sabine ist sehr hart gestartet und ich musste tief rein gehen“, meinte de Groot, doch Spitz spielte den Ball zurück: „Robyn war dafür am Ende sehr stark.“

Für Sabine Spitz war es ihrer vierter Etappensieg beim Cape Epic, nachdem sie im Vorjahr mit der Ukrainerin Yana Belomoina schon drei Tagesabschnitte gewonnen hatte. Zum ersten Mal konnte sie sich das orangene Leaderjersey bei den Damen überstreifen.

Lüthi: Wir haben alles gegeben

Adelheid Morath machte am Berg einen stärkeren Eindruck als ihre Teamkollegin Ariane Lüthi. Am ersten Anstieg zum Dorstberg fuhr Morath ihren Rhythmus und setzte sich von ihrer Partnerin ab.

Im Downhill schloss Lüthi dann wieder die Lücke, aber es war offensichtlich, dass die Schweizerin etwas Mühe hatte und ein paar Mal gab ihr Morath sogar einen kleinen Schubs.

„Wir haben alles gegeben, Glückwunsch an Sabine und Robyn. Wir hoffen auf die kommenden Etappen“, meinte Ariane Lüthi im Interview.

„Man findet hinterher immer Fehler, aber das perfekte Rennen gibt es nie“, sagte Adelheid Morath. 2:18 Minuten sind schon ein kleines Handicap, aber im Blick auf die folgenden sieben Tage und die Sieg-Ambitionen vermutlich nicht entscheidend.

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