Absa Cape Epic#7: Spitz und de Groot sprinten zum Etappensieg – Gesamterfolg für Süss und Stenerhag

Mit dem vierten Tageserfolg haben Sabine Spitz und Robyn de Groot (Ascendis Health) in Paarl, Südafrika das Cape Epic versöhnlich auf dem dritten Gesamtrang beendet. Der Gesamtsieg von Esther Süss und Jennie Stenerhag (Meerendal CBC) vor den Tages- und Gesamt-Zweiten Annie Last und Mariske Strauss (Hansgrohe Cadence-OMX) geriet nicht mehr in Gefahr.

Mit dem vierten Tageserfolg haben Sabine Spitz und Robyn de Groot (Ascendis Health) in Paarl, Südafrika das Cape Epic versöhnlich auf dem dritten Gesamtrang beendet. Der Gesamtsieg von Esther Süss und Jennie Stenerhag (Meerendal CBC) vor den Tages- und Gesamt-Zweiten Annie Last und Mariske Strauss (Hansgrohe Cadence-OMX) geriet nicht auf den 84 Kilometern von Elgin nach Paarl mehr in Gefahr…später mehr.

Spitz im Stile eines Routiniers

Das „Grande Finale“ geriet bei den Damen zu einem Drei-, respektive Sechskampf zwischen den drei prägenden Teams des Cape Epic 2017. Annie Last und Mariske Strauss lagen bereits zurück, kamen aber sechs Kilometer vor dem Ziel wieder zurück.

„Da war es klar, dass es wieder zum Sprint kommen würde“, erklärte Sabine Spitz im Ziel, „und es ging darum Körner zu sparen.“

Vorher hatte man die 45-Jährige oft an der Spitze gesehen, jetzt versuchte sie sich auf das Finale zu konzentrieren.

Das tat sie erfolgreich im Stile eines Routiniers. Annie Last zog den Sprint an, Mariske Strauss dahinter. Doch für die Südafrikanerin war das wohl zu früh. Spitz schien bereits geschlagen, doch sie hatte ihre Kräfte sehr gut eingeteilt. De Groot zog vorbei und auf den letzten Metern jagte Spitz auf dem holprigen Wiesenuntergrund auch noch an Strauss vorbei zum vierten Etappen-Erfolg.

Wechselbad der Gefühle

„Das Cape Epic 2017 war ein Wechselbad der Gefühle“, bilanzierte Sabine Spitz den dritten Platz (+47:02) in der Gesamtwertung hinter Süss/Stenerhag (31:39:43 Stunden) und Last/Strauss (+35:19). „Vier Etappensiege versus Sturz und zweimal Defektpech. Auch wenn es mit dem angepeilten Gesamtsieg nicht geklappt hat, ist das Fazit positiv.“

Mit einer „tollen Partnerin“ hätte sie die wichtigsten Etappen, den Prolog und das Finale gewinnen können und sei mit ihr, Robyn de Groot, „durch dick und dünn“ gegangen.

Doppelt erfolgreiche Esther Süss

Esther Süss und Jennie Stenerhag ließen auf den letzten 1000 Metern locker und fuhren ihr orangenes Trikot 15 Sekunden hinter den Etappensiegerin gemächlich nach Hause. „Ich bin einfach nur glücklich. Ich denke, die Erfahrung hat es diese Woche ausgemacht“, jubelte Süss nach ihrem zweiten Gesamtsieg nach 2012.

Einen zweiten Erfolg feierte Süss auch auf Ibelievinyou.ch, wo sie Geld für ihr Bike gesammelt hatte. Sie hatte realisiert, dass die Ersatzteile ihres eigentlichen Sportgeräts nicht mit denen von Partnerin Jennie Stenerhag zusammenpassten und benötigte so kurzfristig eine Alternative.

Geringer Spaßfaktor bei Adelheid Morath

Adelheid Morath und Ariane Lüthi (Team Spur) wurden Tages-Siebte und Gesamt-Vierte. Die Freiburgerin musste über die gesamten acht Tage sehr viel Unterstützungs- (und Schiebe-)Arbeit für ihre Schweizer Kollegin leisten und war am Ende froh, wenn sie nur den Lenker noch sicher halten konnte.

Da war der Spaßfaktor doch etwas geringer als erhofft. Mit 1:10:05 Stunden Rückstand wurde die Formation Vierte.

 

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