Adelheid Morath wechselt an die Seite von Sabine Spitz

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Vize-Meisterin Adelheid Morath wechelt zu Sabine Spitz-Haibike ©Marius Maasewerd/EGO-Promotion

Die Deutsche Vize-Meisterin Adelheid Morath hat beim Team Sabine Spitz-Haibike unterschrieben. Kathrin Stirnemann bleibt der Equipe treu, während man mit der Tschechin Tereza Hurikova noch im Gespräch ist.

Als das Team Felt Ötztal X-Bionic im Sommer auseinander flog, weil es Zahlungsschwierigkeiten gab, da geriet Adelheid Morath erst einmal ganz schön ins Schwitzen. Viele Optionen schien es nicht zu geben. Erst im Herbst lichtete sich das Dunkel und es ergaben sich ein paar Möglichkeiten für die zweifache Olympiateilnehmerin aus dem Schwarzwald. Schließlich entschied sich Adelheid Morath für die naheliegende Variante, das Sabine Spitz-Haibike Team.

„Menschlich verstehe ich mich mit Sabine sehr gut und ich glaube, dass ich noch mehr von ihr profitieren kann, als ich das bisher schon bei den gemeinsamen Trainingslagern getan habe“, erklärt Adelheid Morath ihre Entscheidung.

Schon öfter haben sich Sabine Spitz und Adelheid Morath gemeinsam auf Saisonhöhepunkte vorbereitet. Künftig wird sich die 28-Jährige noch mehr an der Seite der erfahrenen Olympiasiegerin von 2008 aufhalten können.
„Ich sehe mich selber ein wenig in Adelheid, was ihren Trainingseifer und ihre Konsequenz angeht. Sie besitzt den Willen den man braucht um ganz nach oben zu kommen. Ich habe sie als einen sehr loyalen Menschen erlebt, mit dem man gut arbeiten kann“, sagt die 40-Jährige über ihre gut zwölf Jahre jüngere Teamkollegin.

Spitz: An Moraths mentaler Stärke arbeiten
Dass man mit Adelheid Morath die deutsche Nummer zwei an Bord geholt hat, ist für Team-Manager Ralf Schäuble „eine logische Fortsetzung unseres Konzepts“. Seine Ehefrau Sabine Spitz hofft der Schwarzwälderin auch noch den einen oder anderen Impuls mitgeben zu können.

 
„Was ich vor Olympia im Trainingslager gesehen habe, war sie körperlich schon in Schlagdistanz von mir. An der mentalen Stärke können wir aber noch arbeiten. Ich hoffe, dass sie sich gerade in der Wettkampfvorbereitung etwas vom meiner Gelassenheit aneignen kann“, sieht Sabine Spitz eine Reserve.
Auch in Sachen Fahrtechnik könnte man in Trainingslagern was verbessern.

Mit der Schweizerin Katrin Stirnemann ist man schon länger klar. Sie fährt weiter für das südbadische Team. Ob es mit der Tschechin Tereza Hurikova in ein drittes Jahr geht, das ist noch offen. „Unser Bestreben ist sie zu halten. Wir sind noch in Gesprächen, sie würde auch gerne bleiben.  Aber wir arbeiten noch dran“, erklärt Ralf Schäuble.

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