Afxentia#4: Jaroslav Kulhavy kontrolliert zum dritten Gesamtsieg

 

Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC) gewann beim Afxentia-Etappenrennen in Mantra tou Kampiou zwar die letzte Etappe, doch der Gesamtsieg war eine Beute von Rio-Silbermedaillengewinner Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing). Er gewann die 21. Auflage des zypriotischen Klassikers vor Sarrou und dem Tages-Dritten Jan Skarnitzl (Sram Mitas Trek).

 

An einem warmen und sonnigen Tag im Macheras-Gebirge, dominierte das Trio, das auch in der Gesamtwertung vorne lag, das abschließende Cross-Country-Rennen. Jaroslav Kulhavy (Specialized Racing) und Jordan Sarrou (BH-Sr Suntour-KMC) entkamen ein wenig und Kulhavy sorgte dann für eine kleine Tempo-Drosselung, die es seinem Landsmann Jan Skarnitzl (Sram Mitas Trek) ermöglichte aufzuschließen.

Hans Becking (CST Sandd American Eagle), verlor durch einen frühen Defekt alle Chancen.

Das Führungs-Trio blieb bis zur letzten Runde zusammen. Dann erhöhte Sarrou im Kampf um den Etappensieg das Tempo und Skarnitzl verlor den Anschluss. Kulhavy, der zu diesem Zeitpunkt an dritter Stelle lag, konnte die entstandene Lücke ohne Mühe wieder schließen.

Den letzten Anstieg nahm Sarrou noch mal mit Vollgas und schaffte es als Erster in den Singletrail zu kommen. Er konnte dort seine Position verteidigen und Kulhavy wusste, dass es kaum noch eine Chance gab, zu überholen.

So gewann Jordan Sarrou die Etappe mit Jaroslav Kulhavy an seinem Hinterrad, während Jan Skarnitzl mit 51 Sekunden Rückstand Dritter wurde.

Kulhavy: Musste nur einmal Vollgas geben

Die Reihenfolge in der Gesamtwertung blieb dieselbe wie vor dem abschließenden Tag. Kulhavy gewann zum dritten Mal nach 2010 und 2012 das Afxentia-Etappenrennen und zog damit in Sachen Siege mit Fabian Giger (Kross Racing) gleich.

«Ich bin über das ganze Rennen hinweg mein eigenes Tempo gefahren. Nur als Sarrou attackiert hat und ich an dritter Stelle lag, musste ich einmal Vollgas geben, um die Lücke zu schließen. Für war es wichtig die Gesamtführung zu verteidigen und ich wollte nichts riskieren. Meine Form scheint besser zu sein, als ich dachte», kommentierte Kulhavy seinen dritten Gesamt-Erfolg beim Afxentia.

Jordan Sarrou bekannte, dass Kulhavy «zu stark» gewesen sei, um ihn in der Gesamtwertung zu attackieren. «Ich habe in der letzten Runde noch mal versucht zu beschleunigen, aber das war mehr, um das zu trainieren. Ich mag es hier zu fahren. Es herrscht eine tolle Atmosphäre und die Organisation ist gut. Zweiter hinter Jaroslav Kulhavy zu werden, ist kein Problem. Ich bin sehr froh über meine Form», gab der Franzose zu Protokoll.

Wawak und Markt duellieren sich um Platz vier

Jan Skarnitzl war mit sich und seinem dritten Platz zufrieden. «Ich wusste, dass es in der letzten Runde zwischen Jaro und Sarrou um den Etappensieg geht. Ich bin wirklich zufrieden mit meinem dritten Platz», so Skarnitzl, der fast schon traditionell auf Zypern vorne dabei ist.

Bartlomej Wawak (Kross Racing) sicherte sich Rang vier vor Karl Markt (Möbel Märki) obschon der den Österreicher am letzten Tag den Vortritt lassen musste. Beide waren als Verfolgerduo unterwegs. Markt versuchte sich abzusetzen, doch Wawak hielt dagegen.

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