Bike4Peaks #1: Sauser sprintet ins Gelbe – Kaufmann klettert stark

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Podium der ersten Etappe von links: Markus Kaufmann, Christoph Sauser, Kristian Hynek ©Henning Angerer


Marathon-Weltmeister Christopher Sauser von Specialized hat die Auftaktetappe der Protective BIKE Four Peaks 2014 von Leogang nach Lofer für sich entschieden. Der Titelverteidiger verwies nach 76,61 km und 2.281 Höhenmetern im Zielsprint einer dreiköpfigen Spitzengruppe Markus Kaufmann (Centurion-Vaude) und Kristian Hynek (Topeak-Ergon) nach 2:48.08,2 Stunden auf die Plätze zwei und drei.

Rennentscheidend war die kluge Taktik des Schweizers, der kurz vor der Einfahrt nach Lofer die Führungsarbeit übernommen hatte. „Ich kannte den Etappenschluss noch aus dem Vorjahr und wusste, dass man von vorne fahren muss. Ich bin froh, dass es mit dem Gelben Trikot geklappt hat, denn das Niveau ist dieses Jahr sehr hoch“, so Sauser nach der Zielankunft zufrieden.

Das vom Schweizer angesprochene hohe Niveau hatte man bereits im Verlauf der von Anfang an sehr schnell gefahrenen Etappe bemerken können, als vor allem Markus Kaufmann seine Stärke in den drei Anstiegen aufblitzen ließ.
Der Centurion Vaude-Fahrer drückte am zweiten Berg aufs Tempo und sicherte sich damit nicht nur die 25 Punkte für die Bergwertung und damit das Rotgepunktete Trikot des ‚Peak Hero der Bayerischen Staatsforsten powered by fi’zi:k‘, sondern hängte auch einen Fahrer nach dem anderen ab. Einzig Sauser und Hynek konnten mithalten.

„Wir haben sehr gut zusammen gearbeitet. Ich wollte mir unbedingt das Trikot des besten Bergfahrers holen und bin am zweiten Berg nach vorne gesprintet. Dann haben wir uns immer mehr absetzen können“, erklärte Kaufmann, der dann auch im letzten Anstieg hoch zur Hundalm nochmal das Tempo forcierte und sich dafür den Respekt der Gegner verdiente.

„Ich glaube, dass er der Stärkste in den Bergen ist“, analysierte Kristian Hynek. Der Neuzugang vom Team Topeak Ergon erwartet dementsprechend drei weitere spannende Renntage. „Das wird ein ziemlich heißer Kampf, mal sehen wie der ausgeht“, so der Tscheche.

Sein Teamgenosse Alban Lakata hatte als Vierter bereits 1:04 Minuten Rückstand. Er gewann den Sprint gegen Centurion-Vaude-Fahrer Jochen Käß. Dann folgte dessen Teamkollege Daniel Geismayr (+2:44) vor dem Deutschen Meister Robert Mennen (+2:55), der via Facebook mitteilte, dass er mit dem Resultat „nicht glücklich“ sei. Die Strecke sei nicht anspruchsvoll genug gewesen für sein 29er-Fully.

Karl Platt vom Team Bulls wurde nur 25. und schrieb in eine Tweet: „Das war eine schlechte Leistung heute. Hoffentlich geht es morgen besser.“

Bei den Damen konnte Petra Marchart-Robeischl (AUT) vom RC Union Eindruck Sarleinsbach bereits einen angenehmen Vorsprung auf die Verfolgerinnen herausfahren. Die Österreicherin erreichte Lofer nach 3:29.03,8 Stunden und damit mehr als vier Minuten vor Cornelia Hug (GER) von CrazyVeloShop-Scott (3:33.18,8) und Angela Parra Sierra (COL) von Seven Capital-Gallo (3:39.05,4).

Text: PM Bike4Peaks/Oliver Kraus
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