BMC Racing Cup: Stirnemann triumphiert im Damen-Sprint – Grobert auf Platz sechs

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Kathrin Stirnemann gewinnt den Damen-Sprint in Solothurn vor Katrin Leumann.

Den Damen-Sprint beim BMC Racing Cup in Solothurn hat Kathrin Stirnemann (Sabine Spitz-Haibike) vor Katrin Leumann (Ghost Factory Racing) und Andrea Waldis (Colnago-Südtirol) gewonnen. Helen Grobert (Focus XC) landete auf Platz sechs

Kathrin Stirnemann setzte sich letztlich ungefährdet durch, auch wenn es auf dem Zielfoto ziemlich knapp aussieht. Die Schweizerin nahm etwas vorschnell die Beine und die Arme hoch, so dass sich von Katrin Leumann beinahe noch abgefangen wurde. Stirnemann bestätigte mit ihrem Sieg auf dem 960 Meter langen Kurs erneut ihre starken Sprinter-Qualitäten.

Stirnemann war im Finale die Schnellste am Start und verteidigte ihre Spitzenposition. „Cool“, fand Stirnemann ihren Sieg. „Nach den Läufen zuvor, wusste ich, dass ich gewinnen kann.“
Der Eliminator Sprint in Solothurn wird von Swiss Cycling auch als Selektionsrennen für die Europameisterschaft herangezogen. So fügte Stirnemann mit einem Lachen noch hinzu: „Ich hoffe ja, dass ich mich auch noch anders qualifiziere, aber es ist gut, wenn hinter dem eigenen Namen ein Haken dran ist.“

Katrin Leumann entschied sich im Finale zu einer defensiveren Variante. „Ich wollte nicht wie im Halbfinale alles von vorne fahren, aber am Ende hat es nicht mehr gereicht an Kathrin vorbei zu kommen. Aber ich bin zufrieden, es lief sehr gut“, kommentierte Leumann.

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Damen-Podium: Katrin Leumann, Kathrin Stirnemann, Andrea Waldis

Junioren-Weltmeisterin Andrea Waldis wurde Dritte und bestätigte ihre starke Frühjahrsform. Sie verwies die Australierin Rebecca Henderson (Trek Factory Racing) klar auf Rang vier.
Platz fünf holte sich mit ihrem Sieg im kleinen Finale, die Lokalmatadorin Nathalie Schneitter (Lommiswil), die nach einem schlechten Start das Feld von hinten aufrollte und Helen Grobert auf Rang sechs verdrängte.

Die war im Halbfinale auf der Zielgerade in ein Wasserloch gefahren und musste sich so noch den Finalplatz von Andrea Waldis entreißen lassen. „Ich bin in dem Matschloch praktisch gestanden“, meinte sie zur falschen Linienwahl, „aber ich bin mit dem sechsten Platz total zufrieden“. Eine Woche vor der Deutschen Sprint-Meisterschaften in Singen, habe sie die Disziplin „mal ausprobieren“ wollen, so die Dritte der Sprint-DM 2012.
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