Bundesliga Gedern: Ronja Eibl weiter auf Erfolgskurs

FOTO| Zweiter Bundesliga-Sieg in Folge: Ronja Eibl ©Erhard Goller

Mit einem Vorsprung von über einer Minute, setzte Ronja Eibl beim Bundesliga-Rennen der Juniorinnen in Gedern ein weiteres Statement und knüpfte an ihren Sieg vom vergangenen Wochenende an. Franziska Koch zeigte sich ebenfalls stark und versetzte Leonie Daubermann auf Rang drei (+2.11).

 

 

In der ersten Runde ging Ronja Eibl (GONSO-SIMPLON Racing Team) noch verhalten an die Sache ran. Ihre Konkurrentin Franziska Koch (Stevens MTB Team) bestimmte das Tempo. „Ich fuhr einfach meinen Rhythmus und schaute mal, wer überhaupt dran bleibt“, sagte die Fahrerin, die sowohl im Cross-Country als auch auf der Straße aktiv ist.

Doch Eibl ließ sich nicht abschütteln und es dauerte nicht lange, dass sie ihre Konkurrentin überholte und sich im Damenfeld einfand. Dabei konnte sie nicht einmal ihre volle Leistung abrufen. „Ich hatte nicht so gute Beine. Das liegt vielleicht daran, dass ich im Hinblick auf die World Junior Series letzte Woche viel trainiert habe“, sagte sie. Davon war während dem Rennen allerdings nichts zu spüren. Vor allem in den Anstiegen konnte Eibl ihren Vorsprung weiter ausbauen.

Franziska Koch: Strecke hat Spaß gemacht

Die Zweitplatzierte konnte das hohe Tempo nicht mitgehen, zeigte sich aber zufrieden mit ihrer Leistung. „Ich habe mich ganz okay gefühlt und die Strecke hat Spaß gemacht“, sagte die Stevens-Fahrerin. In der dritten Runde verlor Koch den Kontakt zur Spitze. Zur gleichen Zeit konnte auch die Drittplatzierte, Leonie Daubermann (Stevens Racing Team) das hohe Tempo nicht mehr halten.

Die Schülerin steckt mitten in ihren Abiturprüfungen. „Ich bin mir bewusst, dass ich deswegen nicht gut trainieren konnte. In drei Wochen sind die Prüfungen vorbei. Dann heißt es Schritt für Schritt wieder aufholen. Abi geht eben vor“, so Daubermann

Die Erfolgsserie von Eibl setzt sich also fort. Sie meint, dass der plötzliche Leistungsschub vermutlich durch die Umstellung im Training über den Winter kommt. „Ich trainierte nach einem anderen Trainingsplan. Dazu kommt, dass ich außer etwas Halsschmerzen im Winter so gut wie nicht krank war,“ erklärt Eibl.

Text: Anke Schmid

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