Cape Pioneer Trek#6: Lüthi und McDougall verteidigen Leader-Jersey

FOTO | Ariane Lüthi (vorne) und Robyn de Groot verlieren Zeit, verteidigen aber ihr Leaderjersey ©Zoon Cronje

Mit Etappensieg Nummer vier in Folge haben Sabine Spitz und Robyn de Groot (Ascendis Health) beim Cape Pioneer Trek am Swartberg-Pass ihren Rückstand gegenüber den Leaderinnen Ariane Lüthi und Amy-Beth McDougall (Team Spur Valencia) um 2:38 Minuten verkürzt und haben vor der Schluss-Etappe am Samstag ihre Chancen verbessert. Bei den Herren stehen Alan Hatherly und Matt Beers (Team Spur/RedE) vor dem Durchmarsch. Sie gewannen auch die sechste Etappe, wenige Sekunden vor ihren schärfsten Rivalen Gawie Combrinck und Nico Bell (NAD Pro Team).

 

Der 14 Kilometer lange Schluss-Anstieg zum Swartberg-Pass war eine Chance für Sabine Spitz und Robyn de Groot einen Angriff zu lancieren und den Rückstand von über fünf Minuten, der aus den ersten beiden Tagen herrührt, zu reduzieren.

 

Früh ergriffen die Vize-Weltmeisterin und die WM-Zehnte im Marathon die Initiative und nach 63 von 95 Kilometern wurden bereits 2:48 Minuten Vorsprung gemeldet. Also noch vor dem Beginn des letzten Anstiegs. Hätte sich die Entwicklung fortgesetzt, wäre das rosa Leaderjersey von Ariane Lüthi und Amy-Beth McDougall vielleicht sogar in Gefahr geraten.

Doch die Schweizerin und ihre an Atemproblemen laborierende südafrikanische Partnerin erkämpften sich noch mal Zeit zurück und drückten den Rückstand auf 1:30 Minuten.

Hinauf zur Bergankunft drehten Spitz und de Groot das Blatt erneut und haben nach ihrem vierten Etappensieg in Folge jetzt noch 2:30 Minuten Rückstand auf Lüthi und McDougall.

Der Schlusstag ist zwar „nur“ noch 64 Kilometer lang, aber sicher kein Schaulaufen. Auf der Runde mit Start und Ziel in Oudtshoorn geht es permanent hoch und runter, mit Anstiegen von ein bis drei Kilometern Länge.

 

Hatherly und Beers lassen sich nicht abschütteln

Bei den Herren blieben auch am sechsten Tag U23-Vizeweltmeister Alan Hatherly und sein Partner Matt Beers auf der einen und Gawie Combrinck/Nico Bell auf der anderen Seite eine Klasse für sich.

Bell und Combrinck versuchten so viel wie möglich Druck zu machen, doch sie konnten die Träger des Gelben Trikots nicht abschütteln. So kam es zum gemeinsamen Finish, in dem Hatherly und Beers ihren Kontrahenten noch mal acht Sekunden abnehmen konnten und jetzt mit 1:43 Minuten in den letzten Tag gehen können.

Wenn sie ehrgeizig genug sind, könnte es zu einem Durchmarsch reichen. Hatherly und Beers haben bis dato alle sechs Etappen gewonnen, wenn auch manchmal nur sehr knapp.

Den dritten Platz haben Gerben Mos und Bram Rood von KMC Fruit to Go gepachtet. Sie erreichten das Ziel mit 6:41 Minuten Rückstand und liegen in der Gesamtwertung mit 17:31 Minuten zwar deutlich zurück, aber sicher auf Rang drei.

Max Friedrich und Fanie Venter (MaXalami BusinessPrint), die am Donnerstag von Gesamtrang zehn auf elf zurückgefallen sind, wurden Tages-14., 31:09 Minuten hinter den Siegern (4:07:08) und verteidigten nach inoffizieller Rechnung ihre Position.

In der Wertung der Masters holten sie einen weiteren Etappenerfolg.

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