Christian Pfäffle fährt weiter in Schwarz-Weiß

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Frühzeitige Vertragsverlängerung: Christian Pfäffle ©Andreas Dobslaff/EGO-Promotion

Der noch amtierende Deutsche U23-Meister Christian Pfäffle hat schon frühzeitig seinen Vertrag beim Lexware Mountainbike Team um ein Jahr verlängert. Der Neuffener wird damit auch sein letztes Jahr in der Nachwuchs-Kategorie für die Kirchzartener fahren.

Erstaunlich früh konnte Team-Manager Daniel Berhe den 21-Jährigen für eine Unterschrift unter den Vertrag 2015 gewinnen.
„Ich habe bei Lexware alles was ich brauche“, wird Pfäffle in einer Pressemitteilung des Teams zitiert. Es sei „eine gute Lösung“ für ihn, auch im letzten U23-Jahr bei den Schwarzwälder zu bleiben.

Als Schwabe kann Pfäffle zwar nicht so auf die Trainingsgruppe im Freiburger Raum zurückgreifen, doch das eine oder andere Mal gastiert er dort und fährt seine Trainingseinheiten.
„Manchmal wäre es besser vor Ort zu sein, aber es hat auch seine Vorteile, wenn man sich nur nach sich selber richten muss“, meint das Talent.
Weiter für Lexware in die Pedale zu treten, heißt auch im letzten U23-Jahr keine Veränderungen im Material und im Umfeld vornehmen zu müssen. „Ich kann mich ohne Energie-Verlust weiterentwickeln“, so Pfäffle. Weiterentwickeln und das Jahr 2015 nutzen, um sich für Profi-Teams interessant zu machen.

„Mit Christian können wir unsere Arbeit mit Schwerpunkt U23- und Junioren auf hohem Niveau fortsetzen. Er ist in Deutschland Spitze und auch international bewegt er sich auf Medaillen-Ränge zu. Wir wollen ihn auf diesem Weg weiter unterstützen“, erklärt Daniel Berhe, der sich freut die Vertragsverlängerung schon frühzeitig unter Dach und Fach zu haben.
Als sehr gewissenhafter Athlet habe er „Vorbildwirkung“ für den Rest der Truppe.

Skepsis vor der U23-DM
Seit der Fusion mit Rothaus 2013 fährt Pfäffle für Lexware, seit dieser Saison in Schwarz-Weiß, respektive ganz in Weiß, sofern er im Jersey des Deutschen U23-Meisters unterwegs ist. Am Sonntag hat er in Hausach seinen Titel verteidigen.

Allerdings klingen seine Prognosen nach schwierigen Wochen sehr skeptisch. Nach seiner Trainingspause, bedingt durch den Sturz in Albstadt, erwischte in vorige Woche ein Defekt und überdies lädierte er sich bei einem Trainingssturz das Handgelenk. So spricht er nur von „Außenseiterchancen“ auf eine Medaille.

„Ich muss das akzeptieren und schauen, dass ich für die Weltcups in Übersee in Form komme“, meint Pfäffle, der auch im Eliminator Sprint als WM-Vierter und als Deutscher Vize-Meister schon Erfolge feiern konnte.