Cross-Notizen: Doppelsieg für Lisa Brandau – Hagel in Madiswil

FOTO | Podium in Vaihingen von links: Lisa Heckmann, Elisabeth Brandau und Jessica Walsleben ©Brandau

Wenn der Diesel mal ins Laufen kommt: Elisabeth Brandau hat am Wochenende die beiden Deutschland-Cup-Rennen im Cyclo-Cross gewonnen. In Vaihingen und in Magstadt triumphierte die Rückkehrerin. In der Schweiz trotzten auch die Mountainbiker den widrigen Bedingungen am besten.

 

Elisabeth Brandau kommt wieder in Schwung. Die Schönaicherin gewann am Samstag in Vaihingen ihren ersten Deutschland-Cup im Cyclo-Cross und weil es so schön war, legte sie am Sonntag in Magstadt gleich nach. Das heißt: schön war es eigentlich nicht, sondern regnerisch und kalt. „Es dauerte ein wenig, bis der Diesel auf Touren kam“, notierte Brandau.

In Vaihingen gewann sie mit 14 Sekunden Vorsprung vor Lisa Heckmann und 24 Sekunden vor Jessica Walsleben (beide Stevens Racing Team). In Magstadt siegte sie erneut vor Lisa Heckmann und Luisa Beck (Edelsten Factory).

„National scheint meine Form zu reichen. International sieht es bestimmt anders aus“, sagte sie der Sindelfinger Zeitung.

Bei den Herren holte sich in Vaihingen Max Lindenau (Stevens Racing Team) den Sieg, während Wolfram Kurschat (Kurschat Consulting) im Duell um Rang zwei Manuel Müller (Rheinstolz Wyhl) schlagen und damit seine Gesamtführung verteidigen konnte.

Müller punktete allerdings einen Tag später in Magstadt voll. Er gewann vor Paul und Max Lindenau (beide Stevens Racing). Mit Rang vier verteidigte Kurschat seine Führung knapp

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Beim Flückiger-Cross in Madiswil kamen die Sieger ebenfalls aus dem Lager der Mountainbiker. Lars Forster (BMC Racing) und Eva Lechner (Luna Pro Team) gewannen bei widrigen Bedingungen. Dabei ging über die Herren während der letzten beiden Runden sogar Hagel nieder.

Forster gewann souverän mit 1:02 Minuten Vorsprung vor Nicola Rohrbach (Goldwurstpower-Felt), der zu Beginn das Feld alleine angeführt hatte. Marcel Wildhaber (Scott-Sram) verlor in der Schlussrunde seinen dritten Platz noch an seinen Team-Genossen Andri Frischknecht, der nach einer famosen Schlussrunde auch Simon Zahner (Team EKZ) um drei Sekunden auf Distanz hielt.

Bei den Damen war Eva Lechner zu stark für Jasmin Egger-Achermann (Ateam2rad.ch) und war 1:21 Minuten schneller. Lechners italienische Landsfrau Francesca Baroni lag als Dritte bereits 2:59 zurück.

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