DM Wombach: Sofia Wiedenroth zum zweiten Mal U23-Meisterin

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U23-Medaillengewinnerinnen von links: Antonia Daubermann, Sofia Wiedenroth und Clarissa Mai ©Erhard Goller

In der U23-Kategorie der Damen gewann Sofia Wiedenroth zum zweiten Mal nach 2015 DM-Gold. Nach einem Duell zwischen ihr und Antonia Daubermann entschied die Allgäuerin in Wombach das Rennen mit 45 Sekunden Vorsprung für sich. Bronze ging an Clarissa Mai (+2:04).

 

Aus der anfänglichen Vierergruppe waren zuerst Lena Putz und dann auch Clarissa Mai zurückgefallen.

Daubermann machte Druck, holte einen Vorsprung von rund 15 Sekunden heraus, konnte das Tempo aber nicht ganz halten. So wurde sie zwei Runden vor Schluss von Wiedenroth passiert und distanziert.

„Ihr Angriff hat mir schon Sorgen gemacht, aber ich habe auch damit gerechnet, dass Antonia das Tempo nicht durchziehen kann. Trotzdem: sie ist sehr stark gefahren und es war schwer den Titel zu verteidigen. Jetzt bin ich froh, dass es geklappt hat“, erklärte Wiedenroth.

Daubermann erklärte ihren kleinen Einbruch auch damit, dass sie in der ersten Runde wegen eines Schalt-Problems vom Bike musste und die Lücke zur Gruppe wieder schließen.

„Das hat mich schon Körner gekostet, die mir am Ende dann gefehlt haben. Ich habe gegenüber Sofia noch mal versucht Druck aufzubauen, aber ich bin nicht mehr ran gekommen. Trotzdem, im ersten U23-Jahr Silber zu gewinnen, da kann man zufrieden sein“, kommentierte Daubermann, die am Ende 45 Sekunden Rückstand auf Wiedenroth (1:18:27 Stunden) hatte.

Clarissa Mai (+2:04) strahlte über Bronze. „Ich habe am Anfang probiert mitzufahren, aber dann wurde mir das Tempo ein bisschen zu schnell. Ich habe dann meinen Rhythmus durchgezogen und nach hinten den Vorsprung ausgebaut. Mein Ziel war eine Medaille und das habe ich geschafft“, erklärte die Hausacherin, die ebenfalls im ersten U23-Jahr unterwegs ist.

Lena Putz, die nach einer schweren Verletzung vom vergangenen Sommer lange keine Cross-Country-Rennen mehr gefahren ist, erreichte als Sechste (+6:10) das Ziel, nachdem sie zwei Runden lang in der vierköpfigen Spitzengruppe unterwegs war.

„Ich habe heute nicht das zeigen können, was ich drauf habe und bin ein wenig neben mir gestanden. Aber so ist Sport. Ich schaue jetzt auf die nächsten Rennen“, meinte Putz.

 

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