Eliminator-Weltcup Winterberg: Klausmann und Brehm auf dem Podium

FOTO | Viertelfinale mit drei Deutschen: Felix Klausmann vor Heiko Hog, Fabrice Mels und Simon Gutmann ©Freiburger Pilsner-Merida

Der Hausacher Felix Klausmann hat beim Eliminator-Weltcup in Winterberg Platz fünf belegt. Der Norweger Torjus Bern Hansen gewann den Wettbewerb vor Europameister Ttouan Perrin-Ganier aus Frankreich und dem Niederländer Jeroen van Eck. Auch bei den Damen gab es einen norwegischen Sieg. Ingrid Boe Jacobsen gewann vor der Niederländerin Lizzy Witlox und der Schweizerin Aline Seitz. Die Deutsche Meisterin Clara Brehm fuhr auf Rang fünf.

 

 

Mitfavorit Simon Gegenheimer musste beim Heimweltcup früh die Segel streichen. Nach einem Sturz in der Qualifikation verpasste der Sieger von Waregem den Einzug ins Viertelfinale. : „Ich war hier in sehr guter Verfassung, die ARD hat mich begleitet und dann passiert mir solch ein Fahrfehler. Ich weiß nicht ob ich mich schämen oder ärgern soll, aber sicher ist, ich werde deshalb mein Ziel vom Weltcup-Gesamtsieg nicht aufgeben“, wird Gegenheimer in einer Pressemitteilung seines Rose-Vaujany-Teams zitiert.

Bis ins große Finale der besten Vier konnte kein deutscher Fahrer eindringen, doch Felix Klausmann überzeugte bei seinem ersten Weltcup-Auftritt mit dem Sieg im kleinen Finale. Dabei verwies der Hausacher vom Team Link Rad Quadrat mit Heiko Hog aus Breitnau einen weiteren Schwarzwälder auf Rang sechs.

„Es lief für mich optimal“, freute sich Hog, der im Short Track-Rennen am Samstag bereits hinter Alberto MIngorance aus Spanien den zweiten Platz belegt hatte.

Sein Teamkollege von Freiburger Pilsner-Merida, Simon Gutmann, war im Viertelfinale auf Klausmann und Hog getroffen und auf Ex-Weltmeister Fabrice Mels aus Belgien getroffen, der Gutmann abdrängte. So blieb ihm nur Rang 14.

Hog und Klausmann flogen dann gegen Perrin-Ganier und van Eck aus dem Wettbewerb.

 

Damen: Kleines Finale mit vier Deutschen

Bei den Damen verbuchte Gegenheimers Teamkollegin Aline Seitz immerhin ein Podestplatz für ihre Equipe. Im Finale war dann die WM-Dritte von 2014, Ingrid Boe Jacobsen klar die Beste und siegte souverän vor Lizzy Witlox und Aline Seitz.

 

Ein deutsches Quartett verpasste den Final-Einzug und traf dann komplett im kleinen Finale aufeinander. Die 17-jährige Clara Brehm zeigte, dass ihr Deutscher Meister-Titel von Bad Salzdetfurth kein Zufall war.

Sie setzte sich souverän gegen Majlen Müller aus Solingen und gegen die ebenfalls 17-jährigen Marion Fromberger (Bad Griesbach) durch und und sprang mit dem fünften Platz noch auf das Weltcup-Podium. Die Deutsche Vize-Meisterin Lena Putz belegte Rang acht.

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