EM Jönköping Eliminator: Anne Terpstras Angriff wird abgewehrt

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Finale vor einem tollen Publikum. Von links: Ingrid Boe Jacobsen, Irina Popova (vorne), Anna Oberparleiter und Anne Terpstra ©Erhard Goller

Eine Ukrainerin holt sich den verwaisten EM-Titel im Eliminator Sprint. Irynia Popova hat sich im Jönköping, Schweden, zur Nachfolgerin der abwesenden Kathrin Stirnemann gekürt und dabei die Niederländerin Anne Terpstra (Ghost Factory Racing) und Anna Oberparleiter auf die Plätze verwiesen. Die WM-Dritte von 2014, Ingrid Boe Jacobsen wurde Vierte.

 

Bei den Damen war keine deutsche Fahrerin am Start. Die einzige Schweizerin Ramona Kupferschmied (Wheeler-iXS) schied im Viertelfinale aus, nachdem sie im der Qualifikation gestürzt war und sich eine schmerzhafte Prellung zugezogen hatte.

„Die Gegnerinnen waren stark, schade. Ich habe den Schmerz im Oberschenkel schon gespürt, aber das soll keine Ausrede sein“, erklärt Kupferschmied, die Zwölfte wurde.

Die Ukrainerin Irynia Popova übernimmt bereits auf der Startgerade die Führung. Anne Terpstra attackierte am zweiten Anstieg, konnte Popova aber nicht passieren. Auf der Zielgerade versuchte Terpstra noch einmal alles, es schien als würde sie noch zum Titel fahren, doch Popova mobilisierte noch einmal und holte sich den Titel.

Bronze sicherte sich die Italienerin Anna Oberparleiter, die Boe Jacobsen auf der Zielgeraden auf Distanz halten konnte.

 

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