Ex-Weltmeisterin Maja Wloszczowska vor Comeback

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Maja Wloszczowska im Trikot des Giant Pro XC Team. ©

Die Weltmeisterin von 2010, Maja Wloszczowska (Giant Pro XC) wird nach ihrer Verletzungspause beim Bundesliga-Rennen in Münsingen ihr Comeback feiern. Die Polin hatte sich bei der Vorbereitung zu den Olympischen Spielen am Sprung-Gelenk verletzt.

Beinahe hätte sie ja schon am vergangenen Sonntag auf Zypern ihre Rückkehr in den Wettkampfzirkus gefeiert. Doch dann war sich die 29-Jährige nicht sicher genug. „Ich fühle mich in sehr guter Form, aber ich habe noch immer nicht viel auf dem Mountainbike trainiert“, erklärte Wlosczczowska, warum sie das Comeback doch noch verschob. Jetzt ist der Einstieg in die MTB-Saison für das Bundesliga-Rennen am 14. April in Münsingen geplant.

Zuvor wird die Vize-Weltmeisterin von 2011 noch ein Höhentrainingslager in der Sierra Nevada einlegen. Maja Wloszczowska wäre wohl als Mitfavoritin auf Gold ins Olympische Rennen gestartet, wenn sie sich nicht knapp vier Wochen vorher bei einem vergleichsweise harmlosen Trainingssturz eine schwierige Sprung-Gelenksverletzung zugezogen hätte.

Die entgangene Chance auf Gold ist bei der Silbermedaillengewinnerin von Peking noch nicht ganz aus dem Gedächtnis getilgt. „Aber ich muss es akzeptieren, ich will nicht nach hinten, sondern nach vorne schauen“, sagt Wloszczowska. Die Zukunft, das ist das Giant-Team, das erste nicht-polnische, in dem sie unter Vertrag steht. „Ich bin sehr glücklich in dem neuem Team. Das hilft mir sehr, mich neu zu motivieren“, sagt sie. „Ich bin schon sehr stark, ein Leistungstest war wirklich sehr gut.“

Was das konkret für ein Rennen bedeutet, wird sich aber erst zeigen. „Ich weiß noch nicht, wie es dann ist, wenn ich auf dem Bike sitze und in einem Rennen einen Downhill fahren muss. Das wird sich zeigen“, spricht Wloszczowska von dem Teil an Unsicherheit, der bleibt. Auf der schnellen Strecke in Münsingen dürfte das noch nicht unbedingt auf die harte Probe gestellt werden. Aber die Konkurrenz ist dort unter anderen mit Gunn-Rita Dahle-Flesjaa (Multivan-Merida) schon mal eine echte Messlatte.