Helen Grobert: Konzept von Cannondale hat mich voll überzeugt

 

Die Olympia-Zwölfte Helen Grobert hat Ghost verlassen beim Team Cannondale Factory Racing unterschrieben und fährt damit künftig an der Seite von Manuel Fumic. Im kurzen Interview erklärt die Südbadenerin, was den Ausschlag für den Wechsel gegeben hat und wie sie im Team angekommen ist.

 

Helen, Du hast für zwei Jahre bei Cannondale Factory Racing (CFR) unterschrieben. Was hat dafür gesprochen, Dich nach zwei Jahren bei Ghost wieder zu verändern?

Mein Vertrag ist ausgelaufen und das Konzept von Cannondale hat mich vom ersten Moment an voll überzeugt. Ich hatte auch andere Optionen, aber das Umfeld hat am besten gepasst. Vor allem, dass ich mit meiner Schwester Hannah zusammen in einem Team bleiben kann. Das war mir sehr wichtig.

Was macht das Konzept von CFR aus?

Wenn man Cannondale kennt, weiß man was deren Ansatz bedeutet. Alles hat Hand und Fuß was die machen, es gibt offene und klare Absprachen. Ich kannte das von Manis (Manuel Fumic) Erzählungen. Außerdem war auch die Arbeit mit Phil (Dixon) ein ausschlaggebender Punkt. Für mich ist das eine riesige Chance.

Phil Dixon steuert als Sportlicher Leiter das Training und beeinflusst die ganze Planung im Team.

Ja, damit habe ich mich auch intensiv auseinander gesetzt und ich finde das Konzept gut. Es war eine große, wichtige Entscheidung für mich, keine die auf Kurzfristigkeit ausgelegt ist.

 Manuel Fumic_Helen Grobert_by Cannondale.
Jetzt Teamkollegen: Manuel Fumic (links) und Helen Grobert im ersten Trainingslager in Südafrika ©Cannondale

Das ganze Team hat sich bereits im Dezember für ein Trainingslager in Südafrika getroffen. Was waren deine ersten Eindrücke?

Ich bin begeistert. Wir profitieren gegenseitig und Phil hat eine tolle Trainingsphilosophie, fördert die Stärken und arbeitet an den Schwächen. Es hat mega Spaß gemacht mit dem ganzen Team. Wir arbeiten hart, aber wir lachen sehr viel miteinander.

Welche Rolle hat bei deiner Entscheidung dein künftiger Teamkollege Manuel Fumic gespielt, den Du bei Olympia und in der Vorbereitung aus der Nähe erlebt hast?

Er hat eine große Rolle gespielt. Für mich als junge Fahrerin war er immer ein Vorbild. Er hat mir auch Tipps gegeben und er ist ein Sportler, der respektiert und akzeptiert ist.

Wie blickst Du auf die zwei Jahre bei Ghost Factory Racing zurück?

Da war nichts falsch, aber zum jetzigen Zeitpunkt hatten wir einfach nicht mehr dieselben Zielvorstellungen.