Lanzarote Etappenrennen: Favoritensiege für Mantecon und Worst – Zwiehoff beginnt als Siebter

 

Zum Auftakt des S2 dotierten Etappenrennens auf Lanzarote haben sich der Spanier Sergio Mantecon (Trek Factory Racing) und Annemarie Worst (Giant-Liv) durchgesetzt. Ben Zwiehoff (Bergamont) beendete die 39 Kilometer lange Auftakt-Etappe auf Platz sieben, zeitgleich mit Karl Markt (Möbel Märki), der Sechster wurde.

 

Etwa zehn Kilometer vor dem Ziel ergriff Sergio Mantecon die Initiative und riss die entscheidende Lücke. Mantecon erreichte das Ziel nach 1:18:08 Stunden mit 46 Sekunden Vorsprung auf den Dänen Sören Nissen (Stevens-Lauf) und 50 Sekunden vor Luis Leao Pinto (Avimil-160K-Lionforce) aus Portugal.

„Es war ein sehr warmer Tag heute und fast ohne Wind, was hier sehr selten ist. Es war ein taktisches Rennen“, so Sergio Mantecon im Bericht von Veranstalter Club La Santa.

Es sei in einer technischen Passage gewesen, wo er Gas gegeben habe. „Ich habe mich gut gefühlt und motiviert für die nächsten Tage.“

Sören Nissen verwies darauf, dass er am Berg seine Stärken hätte und er denke, dass er Mantecon in den kommenden Tagen auch schlagen könne.

Zwiehoff und Weber: Aufgehalten von Rosas Sturz

Ben Zwiehoff setzte auf der ersten Hälfte der Distanz Akzente. „An den ersten beiden Bergen bin ich dem Feld enteilt“, berichtete Zwiehoff acrossthecountry.net. Der Essener hatte zwischenzeitlich sogar 50 Sekunden Vorsprung. Doch seine acht Verfolger hatten auf den Flachpassagen natürlich Vorteile.

Als Mantecon die technische Passage zum Angriff nutzte, lag Zwiehoff gemeinsam mit Sascha Weber (Craft-Rocky Mountain) in der Gruppe bis Rang drei. „Wir wurden dann leider kurz vor dem Ziel durch einen Sturz von David Rosa gestoppt. Dadurch waren wir alle wieder zusammen.“

Zwiehoff sprintete gegen Karl Markt um Rang sechs, 1:12 Minuten hinter dem Sieger.

„20 Sekunden auf Platz zwei, es ist noch alles gut und für morgen eine gute Ausgangslage“, meinte Zwiehoff.

Sascha Weber verlor 22 Sekunden mehr und erreichte das Ziel als 13.
Damen: Worst ohne Konkurrenz

Bei den Damen hatte Annemarie Worst keine Gegnerin, die ihr das Wasser reichen konnte. Aus der Cyclo-Cross-Saison kommend erwischte die U23-Weltmeisterin eine Männer-Gruppe und ließ die Konkurrentinnen zurück.

„Ich habe dann versucht einfach das Beste raus zu holen. Ich wollte die vier Tage als Trainingswettkampf nutzen, aber wo ich jetzt in Führung bin, muss ich mich natürlich mehr anstrengen“, so Annemarie Worst.

Sie gewann die Etappe 4:07 Minuten vor Mayalen Noriega (Olympia Factory Cycling) und 4:08 Minuten vor Rocia Martin (Extremadura-Ecopilas).

Kerstin Brachtendorf (BPRSV) belegte Platz 16 (+12:33).

Am Sonntag führt die zweite Etappe über 52 Kilometer und 800 Meter.

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