Offroad-Notizen: Zwei Meister on top, deutsche Sprinter auf dem Podest

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Podium in Waregem von links: David Horvath, Jeroen van Eck und Tobias Eise ©CityMountainbike

Marathon. Cross-Country. Eliminator Sprint. Short Race. Cyclo-Cross. Zwei Deutsche Meister, Ex-Weltmeister, Ex-Europameister, Vize-Meister und so weiter. Allgäu. Nordrhein-Westfalen. Belgien. USA. Alles im Programm der Offroad-Notizen.

 

Vorjahres-Sieger Markus Kaufmann (Centurion-Vaude) war auch beim 18. Feneberg-Marathon in Oberstdorf nicht zu schlagen. Der Deutsche Meister siegte über die 60-Kilometer-Distanz in 2:45:10 Stunden mit 1:32 Minuten Vorsprung auf seinen Teamkollegen Frank Demuth, der ihn am längsten begleiten konnte.

Dahinter holte sich Uwe Hardter vom Team Texpa-Simplon mit 7:06 Minuten Rückstand am letzten Anstieg noch Rang drei vor Guido Thaler und Andreas Kleiber, die mit 11:13 Minuten Differenz Rang vier und fünf unter sich ausmachten.

Bei den Damen gewann Paulina Wörz (Autohaus Brosch Kempten) sicher mit 5:56 Minuten Vorsprung auf Verena Krehnslehner-Schmid (Conway Racing) und 22:42 Minuten vor Julia Jedelhauser (Orthopädie Manufaktur).

Ergebnisse

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Beim NRW-Cup-Finale in Remscheid ist Markus Schulte-Lünzum (Focus XC) seiner Favoriten-Stellung gerecht geworden. Ben Zwiehoff (Bergamont) hatte krankheitsbedingt absagen müssen, so dass der zweite Platz fast kampflos an Gerrit Rosenkranz (Merida-Schulte, +2:43) ging. Rosenkranz lag im Ziel 4:30 Minuten vor Tobias Rotermund (Mondraker Rockets) und sicherte sich damit auch die Gesamtwertung.

Tages-Vierter und bester U23-Fahrer wurde Luca Buschmans (Firebike-Drössiger).

Bei den Damen siegte Stefanie Dohrn (Pschick Racing Group), die 8:08 Minuten schneller war als Majlen Müller (Fujbikes-Rockets) und 14:53 Minuten fixer als Hannah Traupe (Bycicles and More). Majlen Müller holte sich den Gesamtsieg.

Ergebnisse

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Beim City Mountainbike in Antwerpen hatte Majlen Müller am Tag zuvor schon einen Sieg gefeiert – was ihren Rückstand im Remscheid vielleicht ein wenig erklärt.

Im Eliminator Sprint verwies Müller die Belgische Cross-Country-Meisterin Githa Michiels (Versluys) auf Rang zwei und Kristien Nelen auf Platz drei.

Bei den Herren war Ex-Weltmeister Fabrice Mels nicht zu schlagen. Der Belgier gewann vor seinem Landsmann Robin van den Abeele und David Horvath (Lexware). Der Deutsche Vize-Meister im Sprint hatte die beste Qualifikations-Zeit hingelegt und im Halbfinale gemeinsam mit Mels die beiden belgischen Olympioniken Ruben Scheire (Habitat MTB Team) und Jens Schuermans (Versluys) aus der Konkurrenz befördert. Die wurden im Kleinen Finale auch von Vitus Wagenbauer (Herbaria

) bezwungen, der damit Fünfter wurde.

Am Sonntag fuhr David Horvath in Waregem hinter Ex-Europameister Jeroen van Eck, der zuletzt in Titisee-Neustadt noch gestürzt war und vor Tobias Eise (HWG-Gedern) und Vitus Wagenbauer auf den zweiten Platz. Eise und Horvath hatten sich im Halbfinale gegen Fabrice Mels durchgesetzt.

Die Organisatoren integrierten auch ein Short Track Race ins Programm. Das ging in Waregem nach 14 Runden an Ruben Scheire vor Tobias Eise, Fabrice Mels und David Horvath.

Diesen Platz hatte der Wahl-Freiburger auch in Antwerpen belegt, hinter Schuermans, Scheire und Mels. Auf Rang sechs landete Tobias Eise.

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Die Cross-Country Weltcup-Saison ist fast nahtlos in den Cyclo-Cross-Weltcup übergegangen. Bei den Damen nutzten die Luna Pro Team-Fahrerinnen Katerina Nash, Catharine Pendrel und Eva Lechner ihre Form vom Saison-Ende um in Las Vegas und beim Jingle Cross in Iowa mitzumischen.

Katerina Nash belegte beim Cross-Vegas Platz zwei, im Sprint nur knapp geschlagen von der Niederländerin Sophie de Boer und Zentimeter vor Katherine Compton (USA). Catharine Pendrel, die zu Beginn alleine in Führung gelegen hatte, landete am Ende auf Rang sechs, Eva Lechner wurde 16.

Drei Tage später reichte es für Nash, 48 Sekunden hinter Siegerin Compton, für Rang vier, Pendrel wurde Sechste, Eva Lechner zeigte sich stark verbessert auf Platz acht.

Bei den Herren dominierten in Abwesenheit von Ex-Weltmeister Mathieu van der Poel (nach OP noch nicht fit) und Lars van der Haar (beide Niederlande) die Belgier fast nach Belieben. Weltmeister Wout van Aert gewann beide Rennen. In Las Vegas vor sechs Landsleuten, als Philipp Walsleben (Beobank-Corendon) auf Rang acht bester Nicht-Belgier war und einmal vor vier weiteren Belgiern.

Am Tag nach dem Iowa-Weltcup gewann Katerina Nash an Ort und Stelle noch ein C1-Rennen vor Ellen Noble und Eva Lechner, während Marcel Meisen am Tag vor dem Weltcup ein C2-Rennen für sich entscheiden konnte.

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