Perskindol Swiss Epic (3): Titelverteidiger melden sich zurück – Morath/Bigham in Gelb

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Jetzt in Führung: Sally Bigham (links) und Adelheid Morath ©Lightmoment

Das Schweizer Duo Mathias Flückiger und Lukas Buchli (Stöckli-BiXS) hat die zweite Etappe der Perskindol Swiss Epic gewonnen. Nach 63 Kilometern mit Start und Ziel in Leukerbad siegten die Titelverteidiger mit 15 Sekunden Vorsprung auf Jochen Käß/Daniel Geismayr (Centurion-Vaude), die Alban Lakata und Kristian Hynek 13 Sekunden abnahmen. Bei den Damen übernahmen Adelheid Morath und Sally Bigham (Topeak-Ergon) mit ihrem ersten Etappensieg das Gelbe Trikot von Annika Langvad/Ariane Kleinhans (Specialized RECM).

 

Am Ende einer spannenden zweiten Etappe feierten die Vorjahres-Sieger Mathias Flückiger und Lukas Buchli ihren ersten Tages-Sieg, konnten aber nicht viel Zeit auf die beiden führenden Teams gut machen.

Am zweiten Anstieg zum höchsten Punkt des Tages (2308 Meter), diktierte Mathias Flückiger das Tempo der Spitzengruppe und sorgte dafür, dass die auseinander flog.

Das BMC Racing Team mit Martin Fanger und Reto Indergand verlor den Anschluss und in der folgenden Abfahrt entstand auch eine Lücke von 30, 40 Sekunden zwischen Stöckli-BiXS und ihren Verfolgern von Centurion-Vaude und Topeak-Ergon.

„In den Abfahrten sind wir in die Offensive gegangen und haben viel probiert. Aber ich muss sagen, die anderen fahren auch gut bergab und das letzte Risiko wollen wir auch nicht gehen, nachdem ich gestern schon einen Plattfuß hatte“, erklärte Mathias Flückiger gegenüber acrossthecountry.net

Im nächsten Anstieg schlossen die Verfolger fast wieder auf und im nächsten Downhill gelang es dem Stöckli-BiXS-Duo nicht mehr einen komfortablen Vorsprung herauszufahren. „Einen Kilometer vor der letzten Passhöhe haben sie uns dann wieder eingeholt, aber wir konnten trotzdem als Erste in die Abfahrt gehen und etwas Zeit herausfahren“, berichtet Flückiger wie es zum Etappensieg kam.

„Schön, dass es zum Etappensieg gereicht hat, aber in der Gesamtwertung konnten wir nicht viel gut machen.“

Sie liegen 4:30 Minuten hinter Topeak-Ergon haben 3:41 Minuten auf Centurion-Vaude, die ihrerseits den Rückstand auf das Gelbe Trikot um 13 Sekunden reduzierten und jetzt auf Rang zwei mit 40 Sekunden auf die Spitze geführt werden.

Mathias Flückiger: Es wird schwer Zeit gut zu machen

„Gestern hat mir am letzten Berg die Kälte sehr zugesetzt. Da hat es mich hingestellt. Ich bin eingebrochen wie noch nie in einem Rennen“, erklärte Mathias Flückiger, warum das Duo am Dienstag vier Minuten verloren hatte. Flückiger war mit einer Erkältung ins Rennen gegangen.

„Ich bin eigentlich erstaunt, wie gut es trotzdem geht und es wird von Tag zu Tag besser“, meinte er nach seinem Etappensieg.

Im Blick auf die Titelverteidigung ist der Cross-Country-WM-Fünfte aber eher skeptisch. „Wir sind ungefähr auf dem gleichen Niveau. Da wird es extrem schwer Zeit gut zu machen. Aber wir schauen jetzt einfach Tag für Tag“, meinte er.

Damen: Kleinhans hat Schwierigkeiten ihren Rhythmus zu finden

Im Lager der Damen gab es einen Führungs-Wechsel. Adelheid Morath und ihre britische Partnerin Sally Bigham übernahmen mit ihrem Etappensieg, 8:35 Minuten vor Annika Langvad und Ariane Kleinhans, das Gelbe Trikot.

Bereits am ersten Anstieg konnten sich Morath und Bigham absetzen. „Wir haben einfach versucht gut zusammen zu arbeiten und Tempo zu machen, auch im Downhill. Wir wussten ja nicht wie viel Vorsprung wir haben“, erklärte Adelheid Morath. Im Ziel betrug die Differenz 8:37 Minuten, so dass sie mit 4:20 Minuten Vorsprung in die verbleibenden drei Tage gehen.

„Das Ziel ist sicher das Trikot zu verteidigen, aber wir machen uns da keinen Druck“, blickte Morath voraus. „Das Swiss Epic ist extrem hart und es kann viel passieren.“

Bei den bisherigen Leaderinnen erlebte Ariane Kleinhans keinen guten Tag. „Ich musste leiden vom Start bis ins Ziel. Schwer zu sagen warum, aber ich hatte Schwierigkeiten meinen normalen Rhythmus zu finden“, erklärte Ariane Kleinhans gegenüber dem südafrikanischen Reporter Jeff Ayliffe.

So konnten Adelheid Morath und Sally Bigham mehr und mehr Zeit gut machen, auch wenn die Dänin und die in Südafrika lebende Schweizerin in den Abfahrten jeweils etwas Zeit gut machen konnten.

„Kompliment an die beiden. Sie sind wirklich sehr, sehr stark. Wir haben immer auf solche Konkurrentinnen gewartet, die uns ans Limit bringen“, sagte Kleinhans in Richtung der neuen Leader.

Am vierten Tag führt der Tagesabschnitt am Donnerstag von Leukerbad nach Grächen. 93 Kilometer mit 3100 Höhenmetern warten auf die Mountainbiker.

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