Rio Olympia-Notizen (6): Cross-Country-Strecke als Feuer-Bremse

 Brand_Olympia-Strecke_2_by Simon Burney.

Die Strecke wirkte als bremsende Schneise für das Feuer ©Twitter Simon Burney

 

Entwarnung: Das Feuer auf der olympischen Mountainbike-Strecke in Rio de Janeiro hat keinen größeren Schaden angerichtet und ist inzwischen gelöscht. Die Spuren des Brandes sind sichtbar, haben jedoch keinen Einfluss auf den Kurs und auch nicht auf dem Zeitplan.

 

Simon Burney, MTB-Koordinator des Radsport-Weltverbands UCI, erklärte am Dienstagvormittag Ortszeit gegenüber acrossthecountry.net: „Alles ist so weit okay. Es gibt keine Änderungen am Kurs und auch nicht am Zeitplan.“Brand_Olympia-Strecke_1_by Simon Burney

Die erste Trainings-Session am Mittwoch wird wie geplant durchgeführt.

„Die Strecke  hat als Feuer-Bremse gewirkt. Es sind nur Zäune und Kurs-Markierungen geschmolzen, die Strecke hat der Brand nicht überquert“, berichtet Simon Burney. „Und der Regen in der Nacht hat dann geholfen, das Feuer zu löschen.“

Man könnte auch sagen: Noch mal gut gegangen. Das hätte auch größeren Einfluss auf die olympischen MTB-Rennen nehmen können oder gar auf die angrenzenden Wohngebiete.

Starke Winde hatten am Montagabend eine eigentlich kontrollierte Abfall-Verbrennung außer Kontrolle geraten lassen.

Auch vor zwölf Jahren in Athen hatte es Tage vor den Rennen einen Brand gegeben. Der war allerdings nicht ganz so groß wie der in Rio.