Swiss Bike Cup Solothurn: Lars Forster feiert zweiten Saisonsieg

FOTO Lars Forster gewinnt den Swiss Bike Cup in Solothurn ©Armin M. Küstenbrück/EGO-Promotion

Beim Swiss Bike Cup in Solothurn entschied Lars Forster (BMC Racing) ein Regen-Rennen für sich. In einem spannenden Finale bezwang Forster Heubach-Sieger Mathias Flückiger (Radon Factory XC). Auf Rang drei und vier landeten die beiden Scott-Sram-Fahrer Andri Frischknecht und Nino SchurterMarkus Bauer vom Kreidler Werksteam belegte Rang 15. 

Die dritte Runde dezimierte eine fünfköpfige Spitzengruppe auf drei Fahrer. Andri Frischknecht und Reto Indergand (BMC Racing) verloren den Anschluss und Frischknecht hatte gleich darauf einen Hinterrad-Defekt zu beheben.

So blieben Mathias Flückiger, Lars Forster und Nino Schurter in Front, doch der Olympiasieger erlitt in Runde vier von sechs ebenfalls einen Hinterrad-Plattfuß.

Damit wurde das Rennen zu einem Duell zwischen Forster und Flückiger.

Der Radon-Fahrer verschärfte in der vorletzten Runde das Tempo und riss eine Lücke von 13 Sekunden zu Forster. Auf der langen Asphalt-Passage kam der BMC-Biker allerdings immer näher und als zum letzten Mal der höchste Punkt passiert wurde, da waren es nur noch sieben Sekunden.

Nach dem Downhill nutzte Forster seine größeren Qualitäten in der Fläche, schloss auf und ging vorbei.

„Ich bin einfach mein Tempo gefahren und habe mich nicht beeindrucken lassen. Ich wusste, dass ich auf der Fläche stärker bin“, erklärte Forster seinen zweiten Saisonsieg nach Montichiari.

Mathias Flückiger kam sieben Sekunden später ins Ziel und war enttäuscht. „Ich hatte einfach kalt, das war das Hauptproblem“, schüttelte er den Kopf. „Und auf der Fläche fehlt mir die Kraft.“

Schurter: Kälte nicht so mein Ding

Von der Kälte sprach auch Nino Schurter (2:16), der zum Schluss auch noch das Duell gegen seinen Teamgenossen Andri Frischknecht (+2:10).

„Ich hatte kalt, so ein Wetter ist nicht so mein Ding“, meinte Schurter.

Frischknecht ist dagegen ein Fahrer, der mit solchen Bedingungen glänzend zurecht kommt. „Das Cape Epic hat mir sicher Selbstvertrauen gegeben“, meinte er, „und ich kann bei solchem Wetter genauso schnell fahren wie bei trockenen Bedingungen.“

Markus Bauer kämpfte lange in der Gruppe um Platz elf, die von den beiden Scott-Sram-Fahrern Mathias Stirnemann und Michiel van der Heijden angeführt wurde. Stirnemann hatte bereits in Runde eins Defekt erlitten.

In der fünften Runde verlor Bauer den Kontakt. „Ich habe langsam Luft verloren und wusste, dass ich keine zwei Runden mehr durchkomme“, erklärte Bauer. „Mit der Gruppe um Stirnemann konnte ich mitfahren. Es lief schon viel besser als letzte Woche.“

Julien Absalon (BMC Racing) gab schon nach einer Runde auf. Zu diesem Zeitpunkt lag er nur in der dritten Verfolgergruppe.

Im U23-Rennen triumphierte zum dritten Mal in dieser Saison Filippo Colombo.

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