Swiss Cycling Awards: Mountainbiker räumen alles ab

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Noch ein Grund zu feiern: Nino Schurter ©Marius Maasewerd/EGO-Promotion

Die Schweizer Radsportler des Jahres sind samt und sonders: Mountainbiker. Am Mittwochabend wurden in Zürich nicht nur Jolanda Neff und Nino Schurter bei den Damen und bei den Herren, zum dritten Mal mit den Swiss Cycling Awards dekoriert, sondern auch bei zwei weiteren Ehrungen standen Offroad-Spezialisten an erster Stelle.

 

Die Weltranglisten-Erste Jolanda Neff (künftig Kross Racing Team) wurde zum dritten Mal in Folge zur Radsportlerin des Jahres gekürt. Die Europameisterin stand am Abend gleich zwei mal auf der Bühne. Auch in der Kategorie Team wurde das MTB-Quartett gewählt, das in Husqvarna, Schweden, Team-Europameister wurde. Neff fuhr den Erfolg gemeinsam mit Lars Forster, Vital Albin und Marcel Guerrini ein.

Auch Sina Frei wird gekürt

Nino Schurter erhielt ebenfalls zum dritten Mal den Swiss Cycling Award. Der Weltmeister und Olympiasieger hatte sich bei der Wahl bereits 2012 und 2013 durchgesetzt. Sein Hauptkonkurrent, Zeitfahr-Olympiasieger Fabian Cancellara, wurde für seine Gesamt-Karriere geehrt. Er hat seine Karriere mit dieser Saison beendet.

In der Nachwuchs-Kategorie wurde es U23-Europameisterin Sina Frei. Die 19-Jährige war fulminant durch ihre erstes Jahr in der U23 gerast, gewann fünf von sechs U23-Weltcup-Rennen und zudem WM-Silber in dieser Altersklasse.

Neben ihr stand mit der U23-WM-Bronze-Gewinnerin und dreimaligen Weltcup-Sechsten Alessandra Keller eine junge Dame auf der Nominierten-Liste, die es genauso verdient hätte.

Damit wurden die Ehrungen ein Triumphzug für die Mountainbiker, die komplett abräumten. Das gab es in der Geschichte dieser Ehrungen noch nie und gibt es höchstwahrscheinlich auch in keinem anderen Land.

Die Swiss Cycling Awards werden anhand einer Publikums-Wahl und der Wertung einer neunköpfigen Journalisten-Jury (50-50) vergeben.