Weltcup Andorra: Deutsche Damen ohne Spitz, aber mit Hoffnungen auf Top-Resultate

FOTO |Mit Zuversicht in die Pyrenäen: Adelheid Morath ©Lynn Sigel/EGO-Promotion

 

Die Ausgangslage wäre hervorragend gewesen, doch Marathon-Vizeweltmeisterin Sabine Spitz (Wiawis) verzichtet auf einen Start beim dritten Weltcup-Rennen in Andorra. So tragen in den Pyrenäen im Damen-Lager vor allem Adelheid Morath (Bikesportworld) und Helen Grobert (Cannondale Factory Racing) die deutschen Hoffnungen. Beide äußern sich zuversichtlich.

 

 

Die nach zwei Rennen in der Gesamtwertung bestplatzierte Deutsche (4.) tritt den Weg in den Bike-Park Vallnord also nicht an. Sabine Spitz hat sich entschieden zuhause zu bleiben. „Sie hat sich schon vor der WM teilweise nicht gut gefühlt und das hat sich fortgesetzt. In der Kombination mit dem Reise-Aufwand nach Andorra und der Höhenlage hat sie sich entschieden nicht zu fahren“, erklärt Ehemann und Manager Ralf Schäuble. „Es ist natürlich auch ein wenig schade, weil man dadurch die gute Ausgangsposition hergibt“, so Schäuble.

So ruhen die deutschen Hoffnungen bei den Damen auf Adelheid Morath und Helen Grobert.

Morath hat die Zahl ihrer Wettkämpfe dieses Jahr deutlich reduziert. „Wir konzentrieren uns ganz auf die Weltcup-Rennen“, erklärt ihr Coach Bernd Ebler. Das Training in den vergangenen Wochen – in der Höhe – sei sehr gut gelaufen, so der Kirchzartener.

Er erwartet, dass die Freiburgerin das Niveau von Nove Mesto (6.) und von Albstadt (8.) weiter halten kann.

Helen Grobert meldet „sehr gut verlaufene Trainingseinheiten“ und glaubt, dass sie „gut vorbereitet“ nach Andorra anreist. „Die Kurve zeigt nach oben, ich fühle mich immer stärker“, sagt sie.

Außer diesem Duo ist nur noch Hanna Klein (Superior Bikes) in Andorra dabei. Die Freiburgerin will ihre zuletzt gezeigte Aufwärtstendenz bestätigen. Sie hat vor drei Jahren in der Höhenlage eines ihrer allerbesten Weltcup-Rennen gezeigt und kann deshalb auf gute Erinnerungen zurückgreifen.

 

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