Weltcup Andorra: Mit aufsteigenden Formkurven in die Höhenlage

Die dritte Runde des Weltcups in Andorra leitet die zweite heiße Wettkampf-Phase der Saison ein. Manuel Fumic (Cannondale Factory Racing) hofft darauf, dass er seine ansteigende Form in ein Top-Fünf-Resultat ummünzen kann. Und Markus Schulte-Lünzum (Focus XC), dass er seinen 14. Platz von Albstadt anknüpfen kann.

 

Es hatte auch sein Gutes, dass Manuel Fumic bei der Marathon-WM nach einer unglücklichen Situation in der Startphase die Spitzengruppe verpasste und daher das große Tempo-Gebolze von Alban Lakata und Tiago Ferreira nicht mitgehen musste.

„Ich war am Montag nicht kaputt, sondern konnte gleich noch mal drei Stunden trainieren“, erklärte Fumic. Am Dienstag und Mittwoch war dann Erholung angesagt, bevor er am Donnerstag in Richtung Andorra aufbrach.

Mit seiner Verfassung ist der 35-Jährige sehr zufrieden. „Die Kurve zeigt nach oben, ich fühle mich immer stärker“, sagt er.

Die Höhenlage von 1900 Metern im Bikepark Vallnord hat Fumic diesmal nicht speziell vorbereitet. Geschlafen wird unten, nur zum Training und zum Wettkampf fährt Fumic hoch in den Start- Ziel-Bereich.

„Man muss dort halt auf die Signale des Körpers achten. Bis jetzt habe ich gute Erfahrungen mit der Höhe gemacht“, meint er.

Im Vorjahr war er dort beim Weltcup Siebter, 2015 bei der WM Vierter. „Damit wäre ich am Sonntag sicher zufrieden, das würde meiner Rennfahrer-Seele mal wieder gut tun.“ Damit wäre eine fast zweijährige Zeit ohne Top-Fünf-Ergebnis im Weltcup zu Ende.

 

Päfffle: Einem guten Ergebnis sollte nichts im Wege stehen

Markus Schulte-Lünzum macht sich die Hoffnung eine ähnliche Leistung anbieten zu können wie vor fünf Wochen in Albstadt, als er sein bestes Weltcup-Resultat überhaupt erzielte.

Zuletzt war er noch mit einer Seminar-Arbeit für sein Studium beschäftigt, doch an der Form sollte es nicht fehlen, meint der Deutsche Meister. „Ich denke, ich bin gut drauf und finde die Strecke in Andorra auch cool. Ich habe mir meine Gedanken gemacht wie ich mit der Höhenlage am geschicktesten umgehen kann. Hoffentlich klappt das am Wochenende dann auch so gut wie schon ein paar Mal vorher.“

Christian Pfäffle hat eine komplette Höhenvorbereitung absolviert und will natürlich davon profitieren. Es soll auf jeden Fall eine bessere Platzierung herauskommen als die bisherigen Resultate 41 und 40.

„Meine Ergebnisse waren bisher nicht so berauschend. Ich denke, dass ich jetzt eine gute Form habe und an die Höhe angepasst bin. Da sollte einem guten Ergebnis nichts im Wege stehen“, so der Möbel-Märki-Fahrer.

Ben Zwiehoff (Bergamont), Moritz Milatz, Markus Bauer (beide Kreidler Werksteam) und Martin Gluth (OMX Pro Team) fehlt in dieser Saison auch noch ein befriedigendes Weltcup-Resultat.

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