Weltcup Méribel: U23-Weltcup: Julian Schelb 14. – Sarrou zum vierten Saisonsieg

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Julian Schelb konnte nur zu Beginn mithalten ©Erhard Goller

Mit dem vierten Saison-Sieg des Franzosen Jordan Sarrou ist in Méribel der U23-Weltcup 2014 zu Ende gegangen. U23-Vizeweltmeister Julian Schelb beendet das Weltcup-Finale auf Platz 14 (+4:32).

Sarrou (BH Sr Suntour-KMC) macht in seiner französischen Heimat kurzen Prozess und fährt der Konkurrenz bereits in der ersten Runde davon. Zum Teil beträgt sein Vorsprung über eine Minute, am Ende ist sind es 58 Sekunden vor dem Briten Grant Ferguson (Betch.nl Superior) und dem Niederländer Michiel van der Heijden (Giant Pro XC) die um Rang zwei sprinten – mit besserem Ausgang für Ferguson.

Für Sarrou ist es der vierte Saisonsieg und der fünfte Erfolg in der U23-Kategorie. Damit macht er auch den Gesamtsieg vor Michiel van der Heijden und Victor Koretzky (Frankreich) klar.

Die Deutschen haben gute Gründe…
Julian Schelb (Multivan-Merida) hat mit diesen Geschehnissen nichts zu tun. Er fällt in der zweiten Runde aus der großen Verfolgergruppe zurück und rettet sich mit Kampfgeist auf Rang 14. „Ich war die ganze Zeit am Limit und musste brutal kämpfen. Immerhin bin ich durchgekommen“, erklärte Schelb.

Dass er vorne nicht mithalten konnte, war mit einer Krankheit zu erklären, die ihn vor acht Tagen ereilt hatte. „Erst am Mittwoch habe ich mich wieder gut gefühlt. Vielleicht habe ich da in der Freude darüber auch ein bisschen zu viel gemacht“, meinte er selbstkritisch.

Christian Pfäffle (Lexware Mountainbike Team) wurde 21. (+5:51). Das war auch nicht die Platzierung, die er sich vorgestellt hatte. Doch auch das hatte einen guten Grund. „Ich konnte die ganze Zeit nicht so schalten wie ich wollte, sondern musste die Gänge nehmen, die grade gingen“, erklärte Pfäffle. „Ich war eigentlich nie am Limit und technisch bin ich auch gut zurecht gekommen“, so der Neuffener weiter.

Ben Zwiehoff (Bergamont-Hayes) wurde 24. (+6:09) und auch das hatte einen Hintergrund. Der U23-EM-Achte aus Essen hatte im Blick auf die Weltmeisterschaft die fünftägige Trans-Schwarzwald bestritten. Deshalb fehlte ihm die Frische. „In den ersten drei Runden habe ich die Trans-Schwarzwald gemerkt, aber dann ging es typisch Marathon immer besser“, meinte Zwiehoff.

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