Weltcup Nove Mesto: Junioren-Sieg für Gay – Lukas Baum holt Rang drei

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Dritter im Junioren-Weltcup-Rennen: Lukas Baum. ©Marius Maasewerd/EGO-Promotion

Dem Deutsche Junioren-Meister Lukas Baum ist beim Junioren-Weltcup in Nove Mesto na Morave der Sprung aufs Podest gelungen. Der Fiat-Rotwild-Fahrer wurde hinter Albsadt-Sieger Raphael Gay und Romain Boutet Dritter. Georg Egger (Bike Junior Team) und Philipp Bertsch (MHW Cube) komplettierten ein starkes deutsches Mannschaftsresultat auf den Plätzen sechs und neun.

Lukas Baum erwischte einen glänzenden Start und übernahm sofort die Führung. Bis Mitte der zweiten von fünf Runden fuhr er zehn Sekunden Vorsprung heraus, die der Sieger von Albstadt, Raphael Gay aber bis zum Ende der zweiten Schleife schließen konnte. Dann gesellte sich auch noch dessen Landsmann Romain Boutet dazu.

Eine Runde hielt das Spitzentrio, dann beging Lukas Baum einen Fahrfehler, so dass sich Gay absetzen konnte. „Am Anfang waren die Beine super, aber dann habe ich gemerkt, dass ich nach dem Kraftakt von letzter Woche doch nicht so frisch war wie gewünscht“, erklärte Baum, der in Albstadt von Startplatz 110 auf Rang sieben nach vorne gefahren war.

Er kämpfte noch mit Boutet um Rang zwei, doch der Franzose war am Berg zum Schluss stärker. „Ich wollte so weit vorne fahren, wie möglich. Ich habe gehofft, dass noch ein bisschen mehr Energie in den Beinen drin ist, aber mit dem Podiumsplatz bin ich erst mal zufrieden“, kommentierte Baum, der mit 36 Sekunden Rückstand auf Gay (1:04:51) und zehn Sekunden hinter Boutet ins Ziel rollte.

Georg Egger bezahlte ein wenig für einen kleinen Gewaltakt schon in der ersten Runde. „Das hat mir kurz den Stecker gezogen. Ich habe mich schon wieder holt, aber ich habe das bis zum Schluss gemerkt“, bekannte Egger, der auf seinem fünften Rang von der Gruppe um Philipp Bertsch eingeholt wurde.
Von dort setzte sich der Italiener Frederico Barri ab, bevor Egger sich auch wieder lösen und mit 2:19 Minuten Rückstand Sechster werden konnte.

Philipp Bertsch, in Albstadt noch Zweiter, war mit Rang neun nicht unzufrieden. „Es kann nicht jede Woche so gehen wie in Albstadt, aber ich glaube wir haben mit drei Mann in den Top-Ten ein super Teamergebnis gezeigt“, meinte Bertsch, der immer in der Verfolgergruppe zwischen Rang sechs und elf unterwegs war.
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