Weltcup: Short Race wird eingeführt

FOTO | Ein Test, der nicht verpuffte: In Nove Mesto wurde versuchsweise ein Short Track-Rennen gefahren. Sieger waren Lisa Pasteiner und Markus Schulte-Lünzum ©Erhard Goller

Das Management-Komitee des Radsport-Weltverbands UCI hat die Einführung von Short Track-Rennen (XCC) ins Programm des Cross-Country-Weltcups beschlossen. Das geht aus einer Pressemitteilung der UCI hervor, die am Dienstagabend versendet wurde.

 

Ob das oberste Gremium der UCI dem Konzept von MTB-Koordinator Simon Burney vollständig zugestimmt hat, geht aus der Pressemeldung nicht hervor. Auch nicht definitiv ob das 2018 bereits in Kraft tritt. Eine entsprechende Jahreszahl wird nicht genannt.

Simon Burney hatte ein Konzept vorgeschlagen, das einerseits das Short Track-Rennen (20-30 Minuten auf einer Runde von 1,0 bis 1,5 Kilometer) am Freitagabend mit der halben Punktzahl für die Weltcup-Gesamtwertung dotieren würde und zweitens nur die besten 40 der Weltrangliste eine Startberechtigung bekommen würden (siehe Artikel).

Bestätigt wird in der Pressemitteilung, dass nach dem Ergebnis des Short Track-Wettbewerbs die ersten beiden Reihen (Top 16) des Cross-Country-Weltcups bestimmen werden.

Dort ist auch die Rede davon, dass es bei jedem Cross-Country-Weltcup dieses Kurzformat geben würde. Allerdings gab Simon Burney acrossthecountry.net zu verstehen, dass man in Stellenbosch gezögert hätte und das Rennen und der Modus in Albstadt zum ersten Mal Anwendung finden würde.

Das Management-Komitee fällte für die Disziplin Mountainbike eine weitere Entscheidung. Die Preisgelder für die Weltmeisterschaften steigen (in der Elite) um 67 Prozent, von 6000 auf 10000 Euro an. Und für den Weltcup um 64 Prozent von 3950 auf 6500 Euro.

Die vollständige PM der UCI