Weltcup Windham: Deutsches Trio in den Top Elf – Koretzky gelingt zweiter U23-Weltcupsieg

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Christian Päffle bei seiner Aufholjagd von Rang 38 auf neun, hier mit dem Tschechen Martin Stosek im Schlepptau ©Erhard Goller


Christian Pfäffle, Georg Egger und Ben Zwiehoff haben beim U23-Weltcup in Windham für das bisher erfreulichste Saisonleistung der deutschen Nachwuchs-Biker gesorgt. Das Trio kam auf den Plätzen neun, zehn und elf ins Ziel, während der Franzose Victor Koretzky in 1:18:10 Stunden seinen zweiten U23-Weltcup gewinnen konnte.

Der vorsichtige Optimismus im deutschen Lager vor dem fünften von sechs Weltcup-Rennen im US-Bundesstaat New York war berechtigt, auch wenn längst nicht alle sieben U23-Biker ihre Vorstellungen umsetzen konnten.
Ben Zwiehoff (Bergamont) lag bis zur Mitte des Rennens etwa 25 Sekunden hinter Rang drei und kämpfte mit dem Schweizer Andri Frischknecht und dem Neuseeländer Anton Cooper um Platz fünf.

Doch dann unterlief dem Essener ein Sturz, so dass er die beiden Konkurrenten ziehen lassen musste. „Das Tempo bergauf war heute nicht das Problem, aber bergab konnte ich nicht das umsetzen was mir in Mont Sainte Anne gelungen ist“, erklärte Zwiehoff gegenüber rad-net.de.

In Absprache mit Bundestrainer Peter Schaupp sollte er diesmal etwas Risiko eingehen und weiter vorne mitfahren als bisher. Am Ende ging das nach dem Sturz nicht auf.

Er wurde Ende der fünften von sechs Runden vom Deutschen U23-Meister Georg Egger (Obergessertshausen) aufgefahren und auch Christian Pfäffle lag am letzten Berg nur zehn Sekunden dahinter. Gemeinsam mit drei weiteren Konkurrenten kämpften sie um Platz neun.

Pfäffle von Rang 38 auf neun

Es war Christian Pfäffle (Neuffen), der die größten Reserven hatte. Vor allem im Downhill. Dort schloss er die Lücke, schoss keine 200 Meter vor dem Ziel an seinem Lexware-Team-Kollegen vorbei und eroberte Rang neun.

Er hatte, wie schon zuletzt in der Startphase Probleme und kam nur an 38. Stelle aus der zwei Kilometer langen Startrunde. „Da fehlt mir nach wie vor der Punch. Ich bin wahrscheinlich in der ersten Runde so schnell wie in der letzten. Ich bin dann relativ gut vorgekommen und in der Abfahrt konnte ich immer richtig Zeit gut machen. Das Ergebnis passt, auch wenn ich die WM-Norm um einen Platz verpasst habe“, kommentierte Pfäffle, der das Ziel mit 4:37 Minuten Rückstand auf Koretzky erreichte.

Was die Einschätzung über die erste und letzte Runde anging, lag er vollkommen richtig. In der letzten war er drei Sekunden schneller als in der ersten kompletten 4,1-Kilometer-Runde.
Zwischen Zwiehoff (+4:44) und Pfäffle lag noch Georg Egger. Dem fehlte nach seinen Magen-Darm-Problemen noch die komplette Frische. „Am Anfang hat mir schon die Spritzigkeit gefehlt. Aber ich bin zufrieden. Cool, dass ich den zehnten Platz von Lenzerheide bestätigen konnte“, so Egger.

Der Bad Uracher Martin Frey, der eine Woche lang an einer Erkältung laboriert hatte, war mit seinem 19. Rang (+6:15) nicht unzufrieden. „Die letzten fünf Prozent haben gefehlt“, meinte der Bulls-Biker hustend.

Vorne setzte sich Victor Koretzky (BH-Sr Suntour-KMC) in der dritten Runde von seinem Landsmann Titouan Carod ab und gewann mit 41 Sekunden Vorsprung. Dritter wurde Pablo Rodriguez (+1:14), der seine Gesamtführung verteidigte und mit 18 Punkten Vorsprung in das Finale in Val di Sole gehen wird.
Lars Forster (Wheeler-iXS) hatte keinen guten Tag und wurde nur Zwölfter. Er sprach von einem „komischen Gefühl“ und „brennenden Beinen“.

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