Wine2Whales#1: Sauser/Gaze triumphieren– Bauer/Fröhlinger achtbar

Giger_Looser_Whine2Whales_by W2W
Allein im Wind: Fabian Giger und Konny Looser (hinten) bei ihrer Aufholjagd ©Wine2Whales

 

Am ersten Tag des Etappenrennens Wine2Whales in Südafrika waren die Specialized-Fahrer Christoph Sauser und Sam Gaze am schnellsten im Ziel. Nach 68 Kilometern von Lourensford nach Oak Valley lagen der Schweizer und der Neuseeländer 1:10 Minuten vor der südafrikanischen Paarung HB Kruger/Johann Rabie (Team Telkom). Fabian Giger und Konny Looser belegten 16 Sekunden dahinter Platz drei. Für Kreidler-Fahrer Markus Bauer und seinen Partner Johannes Fröhlinger vom Straßenteam Giant-Alpecin reichte es mit 4:46 Minuten Rückstand immerhin zu Platz fünf.

 

An einem Tag mit heftigem Wind gelang es Sauser und Gaze sich gemeinsam mit Fabian Giger und Konny Looser bereits am ersten, acht Kilometer langen Anstieg abzusetzen. Doch Fabian Giger erlitt Defekt und die Beiden verloren über vier Minuten.

Das Team Telkom schaffte noch einmal den Anschluss an Sauser und Gaze, doch bei Kilometer 42 wurde schon wieder ein Vorsprung von 42 Sekunden auf die breiden Südafrikaner gemeldet.

Unterdessen jagten Looser und Giger durch die Reihen, verringerten ihren Rückstand auf die Spitze Sekunde um Sekunde und wahrten am Ende mit 1:26 Minuten Differenz ihre Chance auf den Gesamtsieg.

Bauer und Fröhlinger harmonieren

Markus Bauer und MTB-Neuling Johannes Fröhlinger verloren schon auf den ersten zehn Kilometern den Anschluss an die Verfolgergruppe, doch das Duo mit Wohnsitz in Südbaden kämpfte sich zurück. Zwischenzeitlich waren sie an vierter Position, doch dann kamen Looser und Giger im D-Zug-Tempo vorbei.

Vor ihnen lag auch noch das Team Gawie Combrinck/Nico Bell. Die Cape-Pioneer-Sieger wurden mit 3:35 Minuten Rückstand Vierte.

„Es lief super für uns“, kommentierte Markus Bauer. „Klar kann Johannes technisch nicht mit ganz vorne mithalten, aber er hat super gefightet. Meine Power ist super und wir harmonieren gut.“

Für Fröhlinger, der auch schon das Roc d’Azur bestritten hat, ist diese Art von Rennen Neuland.

Bei den Damen lagen Robyn de Groot/Jennie Stenerhag lange mehr oder weniger gemeinsam mit Ariane Kleinhans und Cherie Redecker an der Spitze, ehe die Südafrikanerin und die Schwedin im letzten Drittel der Distanz eine entscheidende Lücke reißen konnten.

Theresa Ralph und Sam Saunders wurden Tages-Dritte.