DM-Notizen (1): Kein Bruch bei Sofia Wiedenroth

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Sofia Wiedenroth: Kein Bruch, aber Titelhattrick in Gefahr ©Erhard Goller

Aufatmen bei Sofia Wiedenroth (Fiat-Rotwild): Die Juniorin hat sich bei ihrem Trainingssturz in Saalhausen keine Bruch zugezogen. Bei einer zweiten Untersuchung am Montag fanden die Ärzte im Radiusköpfchen am Handgelenk der Juniorin keine entsprechende Verletzung. Ihr Start bei der Deutschen Meisterschaft in Bad Salzdetfurth bleibt aber ungewiss.

„Das freut mich sehr. So weiß ich, dass ich nix kaputt machen kann, wenn es Erschütterungen ging“, meinte Sofia Wiedenroth erleichtert. Was bleibt sind Prellungen am linken Handgelenk und ein blauer Finger an der rechten Hand. „Ich habe noch starke Schmerzen und kann den Lenker nicht halten“, erklärt die 18-Jährige, die am Samstag vor dem Bundesliga-Rennen in Saalhausen auf der Strecke gestürzt war.

Die Vize-Europa- und –Weltmeisterin aus Sigmarszell wird auf jeden Fall zur Deutschen Meisterschaft nach Bad Salzdetfurth anreisen. Ob sie dort am Sonntag im Rennen der Juniorinnen ihren Titel verteidigen kann, bleibt aktuell offen.

„Die Frage ist, ob ich den Lenker halten kann. Wenn das Risiko zu groß ist, dass ich nochmal stürze, werde ich verzichten müssen. Das werde ich vor Ort entscheiden“, erklärt die Allgäuerin.
Sie werde aber auf jeden Fall in die Solestadt anreisen, weil sie danach zum Trainingslager der Nationalmannschaft nach Altenberg weiterreisen wolle.

So ist jetzt nicht nur die Frage offen, ob Wiedenroth starten kann, sondern auch wie viel Handicap sie mit ins Rennen nehmen würde. In der EM-Fünften Sarah Bauer (Merida-Schulte) gibt es eine starke Konkurrentin und auch Jessica Benz (Wheeler-iXS) ist leistungsmäßig in Schlagdistanz.
Anika Buhl (Lexware-Rothaus), die das Bundesliga-Rennen in Saalhausen ausgelassen hat, und Sprint-Meisterin Veronika Brüchle (Stevens-Schubert) darf man auch nicht außer Acht lassen.

DM Bad Salzdetfurth